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Christian Dittrich-Opitz: Gesundheit im Informationszeitalter

Gesundheit im Informationszeitalter

Stress ist ein Risikofaktor für Krankheiten, diese Tatsache ist sehr gut bekannt. Doch unsere Welt hat sich in den letzten 20 Jahren so dramatisch verändert, dass dieser Zusammenhang neu beleuchtet und verstanden werden muss. Der Begriff Stress ist im allgemeinen Verständnis assoziiert mit deutlich wahrnehmbaren Ausschlägen unseres Pendels an emotionaler, mentaler und körperlicher Unruhe. Die „Kampf – oder Flucht“ Reaktionen, die mit hohen, kurzfristigen Ausschüttungen an Adrenalin und Cortisol einhergehen, wurden in den 1950er Jahren von Forschern wie Dr. Hans Selye als die Art von Stress definiert, welche die körperliche und psychische Gesundheit belastet. Die Stressforschung der Nachkriegsjahre war natürlich auch beeinflusst durch traumatisierte Kriegsveteranen und Menschen, die Jahre ihres Lebens in Angst vor Bombenangriffen lebten. Diese sehr existenziellen Bedrohungen führen vermehrt zu massiven momentanen Stressreaktionen, die irgendwann einen Automatismus entwickeln können und das Alarmsystem des Menschen immer wieder auch ohne äußeren Anlass anspringen lassen. Gleiches gilt bei massivem Trauma in der Kindheit, z.B. durch erhebliche Misshandlungen.

Heutzutage gibt es immer bessere Ansätze der Traumatherapie, mit denen Menschen mit diesen Formen von extremen Stressmustern im Nervensystem geholfen werden kann. Durch Krieg sind die Menschen zumindest der westlichen Welt heutzutage vielleicht weniger bedroht, als jemals in den vergangenen Jahrhunderten. Dafür erleben wir heute eine ganz andere Form von Stress, die sich auch auf andere Weise äußert und deshalb leicht unerkannt bleibt: Die permanente Überflutung mit Informationen.

Das gesunde Gehirn und der GABA-Filter

Unser Gehirn besitzt einen durch Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) aktivierten Filter, der die von den Augen und Ohren aufgenommen Reize sortiert und einen Teil davon an das limbische System weiter leitet. Das limbische System ist maßgeblich verantwortlich für unseren emotionalen Zustand. Manche Neurologen bezeichnen z.B. Depressionen als eine Entzündung des limbischen Systems. Würden alle Sinnesreize ungefiltert auf das limbische System einprasseln, wären wir emotional völlig überfordert. Diesen Zustand findet man z.B. im Gehirn von Autisten, die oftmals einen sehr schwachen GABA–Filter haben. Nur Gerüche gehen immer ungefiltert ins limbische System, weshalb der Geruchssinn auch so besonders unmittelbar auf unser Wohlbefinden einwirkt. Zum Glück können die meisten Menschen aber einen Teil der visuell aufgenommen Reize ausfiltern. Doch in der heutigen Zeit ist der GABA–Filter schlichtweg überfordert. Jede Werbebotschaft im Internet, jeder Clip mit schnellen Bilderfolgen, jedes weiterklicken von einer Website zum email–Account, zu einem sozialen Netzwerk, jedes Mal unterlegt mit Werbebotschaften, all dies stellt eine extreme Fülle von Reizen dar. Lernforscher gehen davon aus, dass der heutige Mensch in zwei Monaten so viele Informationen aufnimmt, wie ein Mensch des 18. Jahrhunderts in einer durchschnittlichen Lebensspanne. Das ist ein bisschen zu viel, auch für das beste Filtersystem. Diese Reizüberflutung aktiviert eine niedrigschwellige Unruhe, die nicht durch die massiven körperlichen oder emotionalen Symptome von akutem Überlebensstress auffällt. Aber es gibt im Körper der meisten Menschen heutzutage eine niedrigschwellige Adrenalindominanz, die emotionale Irritation, Erschöpfung, Desinteresse, Verdauungsstörungen, Fehlfunktionen der Schilddrüse, ungesunde Gelüste auf Zucker, Junk Food und Überessen und viele schleichend entstehende chronische Krankheiten nach sich zieht.

Ein neuer Umgang mit Informationen

Zur Gesundheitspflege des 21. Jahrhunderts gehört ein sehr bewusster Umgang mit Informationen. Ich habe im Laufe der letzten Jahre erlebt, dass ein immer größerer Bedarf an meinem Seminar „Lernen wie ein Genie“ bei den Menschen aufkam. Es wurde immer deutlicher, dass die Auswirkung des Seminars bei den Menschen sich zwar einerseits darin äußert, dass sie mit mehr Freude und viel effektiver lernen, schneller lesen und sich Informationen besser merken können. Doch der Hauptgewinn ist für die meisten Teilnehmer die Tatsache, dass sie durch das effektivere und damit sehr viel schnellere Lernen mehr Zeit für mentale Ruhephasen ohne Reize haben. Für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden ist es von unschätzbarem Wert, einfach mal Zeit für Nichts zu nehmen – auch nicht meditieren, Übungen machen, lesen oder sonst etwas. Nichtstun, keine aktiv gewählten Reize auf das Gehirn richten, einfach da sein, Spazieren ohne Smartphone, auf Bäume oder einen See schauen, auf dem Boden liegen und in den Himmel gucken. Ich gehe davon aus, das Menschen, die dafür bewusst Zeit in ihrem Leben einräumen, langfristig gesundheitlich ebenso profitieren wie von einer guten Ernährung und sinnvollen Körperübungen.

Konkrete Empfehlungen:

Wenn man davon ausgehen kann, dass durch Arbeit am Computer und Gebrauch digitaler Medien eine Reizüberflutung des eigenen Gehirns vorhanden ist, können folgende Maßnahmen wertvoll sein:

  • Die eigenen Räume mit schönen Düften bereichern. Durch die direkte Verarbeitung der Gerüche im limbischen System können wir der emotionalen Überforderung ausgleichende Wirkungen von Düften entgegensetzen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Hotelgäste ein Hotel in Bezug auf die Sauberkeit der Zimmer, die Qualität des Essens und die Freundlichkeit des Personals viel besser bewerten, wenn einfach ein Vanilleduft in den Räumen verströmt wird. Wenn wir uns regelmäßig mit für unser limbisches System angenehmen Düften umgeben, entlasten wir etwas von dem Stress des modernen Wahnsinns.
  • Happy Brain Moon steigert die Serotonin– und Melatoninproduktion, was den GABA–Filter nachts besser regenerieren lässt, so dass er tagsüber besser funktioniert
  • Zeit in der Natur und Zeit für Nichtstun ohne digitale Ablenkungen kann kaum überbetont werden. Auch einfach von grünen Pflanzen im Alltag umgeben zu sein, ist sehr wertvoll für die Gesundheit.
  • Ein effektiver Umgang mit Informationen, die man sich gezielt aneignen will, ist ausgesprochen wichtig für ein entspanntes Gehirn. „Lernen wie ein Genie“ ermöglicht einen ganz neuen Weg, um mit Lebendigkeit und ohne innere Widerstände, mentale Erschöpfung und einem Gefühl des Eingeschüchtert–Seins durch große Mengen Information oder neue Wissensgebiete zu lernen.

Informationen zu den Seminaren „Lernen wie ein Genie“:
Ausbildung@natur-wissen.com
Tel. 08171 418760


Christian Dittrich-Opitz
Christian Dittrich-Opitz, Autor, Seminarleiter, Ernährungsberater, Experte der Lebensenergie-Konferenz: zum Expertenprofil


4 Kommentare

  1. Was ich manchmal als sehr kritisch ansehe ist, dass Personen seltener zum Arzt gehen, weil sie Symptome selbst über das Internet bewerten.

  2. Hallo, was ist denn Happy Brain Moon?

    Gruß Torsten

  3. Lieber Christian,

    bin ein hypersensitives Wesen, komme kaum mehr zurecht in dieser 3-D-Welt,
    bin aber nicht „verrückt“, sonder höchst menschlich u. natürlich.
    Hast Du eine Idee für mich, was mir helfen könnte? Bin im höchsten Maße elektrosensibel! Was ist Happy Brain Moon, ist das GABATROL?
    Kenne Deinen Namen von meiner Freundin Astrid Hollenstein
    Kenne Dich vom Namen her von meiner Freundin Astrid Hollenstein

  4. Ich finde den Beitrag sehr gelungen. Unternehmen mit Gesundheitsmanagern sollten Ihren Mitarbeitern die einfachsten Tippsaus dem Beitrag geben. Auch mal während eines sehr anstregenden Arbeitstages sich 15 Minuten absolute Ruhe gönnen und im Freien einen Baum umarmen und ihm die Sorgen übertragen. Loslassen!
    Das Trinkwasser (Wassergedächtnis) als Lebensenergie nutzen, hilft auch Stress abzubauen. Elektrosmog belastet! Sich schützen kann man durch Geistige Alchemie sehr einfach! Der Umgang mit Informationen ist nicht einfach, da es noch viele spannende gesunde Themen gibt, die wir vergessen haben. Ätherische Öle sollen sogar im Klinikbereich Keime töten.

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