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Dr. Ulrich Mohr: Aggressivität ist Lebensenergie

Das Thema Aggressivität/Aggression berührt nicht nur, sondern handelt von DER Grundenergie, die unser Leben antreibt. Es ist von so elementarer Bedeutung, dass es eine sehr genaue Betrachtung wert ist.

Das Thema Aggressivität und Aggressionen hat eine enorme Tragweite. Sie reicht von Karies über Allergien bis zu den lebensbedrohlichen autoaggressiven Erkrankungen wie Krebs oder MS.
Aggressivität ist Lebensenergie, ist Sexualenergie, die bisher beinahe durchweg missverstandene Grundkraft alles Lebendigen. Aggressivität ist die ausdehnende Kraft, die Deine psychische Ausdehnung erzeugt und damit Deine Grenzen. Grenzen, die Du wahren musst, um gesund zu bleiben. Ohne Ausdehnung bist Du ein Nichts, eine Null, ein Niemand. Genauso wärest Du ohne Körper nicht auf dieser Erde.
Wenn die Aggressivität als elementare Grundkraft verboten oder abgelehnt wird, hat das fatale Folgen nicht nur auf die Gesundheit. Unterdrückte Aggressivität verwandelt sich in Aggression. Jede menschliche Perversion hat hier ihren Ursprung.
Es lohnt sich also in vielfältiger Hinsicht, sich dem Thema mit größter Aufmerksamkeit zuzuwenden.
Lerne zunächst zwischen Aggression und Aggressivität zu unterscheiden. Die Begriffe müssen geklärt sein. Aggression ist in meinem Sprachgebrauch eine Entartungserscheinung des naturentfremdeten Menschen. Sie ist fehlgeleitete natürliche Aggressivität oder besser der unkontrollierte, zerstörerische Ausbruch einer unterdrückten natürlichen Aggressivität, die wie ein alles zerstörendes Pulverfass explodiert. Mit Aggression ist immer dann zu rechnen, wenn das natürlich aggressive Verhalten frustriert und/oder verboten wurde.

Aggressivität ist die Kraft des Überlebens und sich Fortpflanzens. Sie ist ein universell wirkendes Prinzip. Sie gilt für Tier und Mensch. Sie gilt für alles, was lebt. Aggressivität dehnt sich aus, erzeugt natürliche Grenzen, die sie dann verteidigt. Wenn sich die Grenzen Deines Wesens nicht ausdehnen, und Du sie nicht verteidigst, wirst Du für Dich selbst und andere zur „grauen Maus“, zum „Nichts“, zum „Ja-Sager“. Die natürliche Aggressivität kann nur mit massiven Konsequenzen für die körperliche und geistige Gesundheit unterdrückt werden.

Unterdrückte Aggressivität fördert Aggression.

Sollte Verschlagenheit, Blutrünstigkeit und blinde Zerstörungswut etwas mit dem humanitär-ethischen Verbot der Aggressivität zu tun haben? So ist es und ich werde diesen Zusammenhang erläutern. Als weiterführende Literatur empfehle ich Dir das Büchlein „Von der Brutalität der Liebe“.

Quält und foltert ein Tier andere Lebewesen, um nach eigener Überzeugung zweckdienliche Informationen zu erhalten? Wohl kaum. Tötet ein anderes Tier vorsorglich, um einer eventuellen Bedrohung seiner Überlebensgrundlage vorzubeugen? Nein, auch das nicht. Es greift an und tötet, wenn seine Fluchtdistanz unterschritten oder das Revier, das dem Überleben dient, streitig gemacht wird. Die blutig-grausame Bilanz der Menschheit nach einigen Jahrhunderten Humanismus, Moral, Ethik und Religionen ist erschütternd trostlos. Sie ist bedrückend und lässt den Menschen eher als perverse Bestie erscheinen.
Der psychologische Hintergrund dieser trostlosen Ver- statt Entwicklung liegt in der Aberziehung der natürlichen Aggressivität. Um das Thema in aller Tiefe zu durchdringen, ist zunächst die Identität der aggressiven Kraft zu klären. Was ist sie, was kann sie, was soll sie bewirken?

Aggressivität ist Lebensenergie und identisch mit Sexualenergie.

Aggressivität ist ein anderes Wort für dynamische, zielgerichtete Lebensenergie. Sie ist die männliche, sympatikothone [1] Kraft. Sie dient allein dem Überleben und der Fortpflanzung und all den Handlungen, die dafür erforderlich sind. Sie ist identisch mit dem Begriff Sexualenergie, die dem Sexualchakra zugeordnet ist. Wenn sie als Kundalini-Kraft aufsteigt, kann sie von Chakra zu Chakra verfeinert, transformiert werden. So wird es bis heute überliefert und ist tatsächlich genau so körperlich erfahrbar. Alles will überleben: Tiere und Menschen wollen ihre Lebensgrundlage sichern. Diese nennt man beim Tier Revier.

Was passiert, wenn man die natürliche Aggressivität, die schließlich zur Verteidigung der Überlebensgrundlage erforderlich ist, aberzieht? Zu vernichten ist sie nicht, denn als dynamische Kraft ist sie untrennbar mit Leben und Überleben verbunden. Zudem ist Energie nur wandelbar und nicht zerstörbar. Physik und Chemie gelten auch für die Psyche, Gedanken und Gefühle (siehe Simplonik-Anwendungshandbuch für weitere Ausführungen). Sie kann daher nur von der Handlungsoberfläche verschwinden und unterbewusst werden. Der Mensch wird dabei zur „Mogelpackung“.

Ab diesem Moment sitzt man auf einem Pulverfass. In Situationen, in denen man sein Revier verteidigen müsste, traut man sich nicht mehr. Es mögen nur viele kleine Revierverletzungen sein. Doch jede Verletzung steigert die zuletzt chronische Spannung, wenn kein beständiges Gefühl erneuter Sicherheit einkehrt. Dieses Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit tritt beim domestizierten Menschen praktisch nie ein.
Im domestizierten Menschen herrscht der Kopf. Ihm fehlt die Fähigkeit, Wirklichkeit zu spüren (Körper) und zu fühlen (Gemüt). Somit kann er sich nie sicher fühlen oder sich vertrauensvoll fallen lassen. Der Teufelskreis ist geschlossen. Bestimmt der Kopf das tägliche Leben, schwinden innere Sicherheit und Vertrauen.

Aggressivität, die nicht gelebt wird, richtet sich gegen den Menschen. Das zeigen die Krankheitsartenstatistiken.

Der Beweis für den hier beschriebenen Sachverhalt kann auch im Umkehrschluss geführt werden. Mit der Befreiung der natürlichen Aggressivität verschwindet eine Vielzahl körperlicher Beschwerden. Zu diesen körperlichen Auswirkungen gehören kariöse, ausfallende Zähne, weiche Nägel, Krebserkrankungen und die ganze Bandbreite der sogenannten Autoaggressionserkrankungen, Nervenleiden etc. Welche Krankheit welchen Menschen niederstreckt, ist eine Frage der Wechselwirkung von Lebensweg und Charakterstruktur/negativen Grundannahmen (siehe IST-Klärung).

Du willst leben? Du hast Wünsche, Träume und Sehnsüchte? Dir fehlt aber seltsamerweise der Antrieb, Dich in Bewegung zu setzen? Schritt für Schritt das zu tun, was erforderlich ist, um am Ziel Deiner Träume anzukommen?
Spätestens jetzt wird es Zeit, über die Bedeutung von Aggressivität und Aggression in Deinem Leben Klarheit zu finden.

Gehe das Thema behutsam an. Wir leben in einer zwanghaften, ängstlichen, „politisch-korrekten“ Zeit. Das weltfremde Ideal des Gutmenschen ist zum Ideal hochgelobt und in den Köpfen verankert. Wenn Du beginnst, echt, ehrlich und natürlich aggressiv zu sein, beginne es behutsam. Dein Lohn wird pures Leben sein.

So monumental das Thema ist, so klein sind die Anfänge. Es geht nicht darum, die Keule zu zücken, den Konkurrenten am Arbeitsplatz niederzustrecken und mit einem Tarzanschrei den Rest des Büros zu Tode zu erschrecken.
Übe Dich beispielsweise in der klaren Aussage zu Deinen Gefühlen, Deiner Meinung, Deinen Wünschen und zwar SOFORT, wenn Du sie bemerkst. So übst Du Dich darin, Dich auszudehnen, Deinen Raum einzunehmen und dessen Grenzen zu verteidigen.

Wer sein Revier rechtzeitig nachdrücklich verteidigt, muss nicht schlagen, treten, beißen, quälen. Abgrenzen mit lebenskraftgeladenen Worten genügt oft schon „ bis hierhin und nicht weiter“, „noch mehr Aufgaben kann ich nicht auf mich nehmen“, „nein, jetzt mag ich nicht mit Dir schlafen, ich liebe Dich, aber ich bin müde“, „ich fühle mich bedroht, verletzt“.

Übe Dich immer und sofort in der klaren Mitteilung Deiner Grenzen.

Übe Dich in der klaren Aussage und zwar SOFORT. Du wirst bald feststellen, dass Du gemeinschaftsfähiger, glücklicher und entspannter sein wirst. Folgen mehr Menschen dieser Echtheit, wird Gemeinschaft zu einem wahren Erlebnis.

Du brauchst Unterstützung?
Studiere gründlich das „Simplonik-Anwendungshandbuch“, verzehre die „SEIN Mineralien“. Nach wenigen Wochen wirst Du die ersten Erfolge haben. Ein weiteres Instrument ist der „Simplonik-Fernkurs“, zur alltäglichen und selbstständigen Übung im eigenen Lebensumfeld. Mittels eines Webinars wird 12 Monate Grundlagenwissen Simplonik gemeinsam durchdacht und praktisch angewandt.
Fortan geht es daher nur noch um das Üben. Die Kunst ist es, das tägliche Leben nach und nach als ein spannendes Übungsfeld zu erkennen. Dabei ist die Basis jedes Erfolges die Schulung und Schärfung der uns zur Verfügung stehenden Sinne.

Fußnote:
1 Sympathikus, der Überlebensnerv stellt Muskelkraft und Energie bereit, um mit Flucht oder Kampf das Überleben zu sichern. (zurück)


Dr. Ulrich Mohr
Dr. Ulrich Mohr, Arzt, Therapeut, Begründer der Simplonik, Autor, Seminarleiter, Experte der Lebensenergie-Konferenz: zum Expertenprofil


15 Kommentare

  1. Danke! Einfach nur; Danke! Manchmal kommen genau die richtigen Worte zu genau der richtigen Zeit! Ich werde mir das Thema Aggresivität zu Herzen nehmen und die kleinen Schritte tun. Danke Dr. Ulrich Mohr! Danke Helge! Ich meld mich selten, bin aber immer dankbar und bereichert von all dem, was du vermittelst, egal, ob von dir oder von anderen wunderbaren Menschen dieser Zeit.
    Ganz liebe, von Herzen kommende Grüße,
    Katrin

  2. einfach mega Uli, vielen Dank für diese geniale Ein-Sicht in unser aller Wesen. Es scheint alles direkt aus unserem innersten Herzen und frisch von der Leber zu kommen, unzensiert, echt, ehrlich und klar – einfach befreiend und wohltuend. Genial!!
    Mein Ziel für mich und meine Mitmenschen: Frei werden zu sich, zu unserem innersten göttlichen Wesen erwachen das wir alle sind.
    Nochmals vielen Dank für diese Weisen Texte und Worte.
    Alles Liebe und Gute für euch und weiterhin viel Energie und Mut für den nächsten Schritt zur wirk-lichen Menschwerdung.
    Herzlichst euer
    roland

  3. Man fällt sehr leicht auf den so freundlichen Dr. Mohr herein. Seine unsinnige These, daß es Aggressivität ist, die unser Leben antreibt, hat keinen anderen Hintergrund, als eine neue polemische Behauptung aufzustellen, die keine andere Grundlage hat, als mit einer Provokation Werbung für „sein Institut“ zu machen. Werbung für seine Seminare und den (für ihn steuerfreien oder begünstigten ?) Verkauf seiner über-teuren Mineralien, die immer wieder über einen neuen „Mitgliedsbeitrag“ (bisher wohl noch nach Österreich) bezahlt werden – bestimmt hat das „Hinter“-Gründe und wer so dumm ist und Steuern bezahlt, den wird Dr. Mohr wahrscheiniich mit seinem angeblich legalen Trick belächeln. Aber ihm folgende Schäfchen zahlen dann eben für ihn die Steuern, die er sich spart ! Vielleicht werdet Ihr darob aggressiv ? Na, dann kommt Ihr ja voran (=:) – doch wohin ? In Wikipedia lesen wir richtig : „Unter Aggressivität (lat. aggredi „herangehen“, „angreifen“) versteht man in der Verhaltensforschung die innere Bereitschaft eines Organismus zur Ausführung aggressiven Verhaltens (Aggression) gegen Artgenossen“. Und das führt eben nicht zum „Leben“, sondern hat uns seit Jahrtausenden in die falsche Richtung geführt. Mohr ist ein falscher Prophet ! ich höre da lieber, wie Christus das Leben erklärt (das ist allerdings nicht der in der Kirche !). Der sagt nichts von Aggressivität.

    • Verkaufen wir uns nicht alle irgendwie um an Geld zu kommen ? Lieber Herr Giegold wie machen Sie es um Geld zu verdienen. Ich bin sehr dankbar über einen Tip.

      • Ja, liebe Silvia – das ist sehr einfach. Wenn ich in meinem Beruf „diene“ und bei meiner Dienstleistung als ersten Punkt das Wohl des Kunden im Auge habe – dann werde ich automatisch mein Einkommen in gerechter Weise haben. Es fliest mir dann zu – ob ich nur angestellt oder selbstständig (wie ich) bin. Dazu muß ich dann bei meinem Einkommen nicht steuer-tricksen oder gesetzliche Lücken ausnutzen, die der Gemeinschaft den Beitrag an Steuern vorenthalten, sodaß alle, die nicht tricksen, mehr zahlen müssen. Warum gründet jemand einen Verein und verlangt „Beiträge“, statt eine Rechnung für eine Lieferung von Mineralien zu schreiben und sie dann zu versteuern, wie es alle tun (sollten) ?

        Noch Fragen ? Ich bin gern zur Antwort bereit ! Liebe Grüße – Frank-M. Giegold

    • Jesus, der Christus Gottes, war ein progressiver Mann mit Format.

  4. Für mich heisst das Thema: „Authenzitität“! Was hat es mit Aggression zu tun, wenn man sich abgrenzt? Es wird vielleicht als aggressiv empfunden, wenn man zeigt, wer man is,t in dieser Anpassergesellschaft, wo alles soft und leise gehen soll. Nur nicht auffallen, nicht wahrgenommen werden…das überlassen wir den Dummen, die prollig und laut sind.
    Wenn man sich gegen übertriebene Anforderungen bei der Arbeit wehrt, ist man ja schon gefährdet nicht länger einen Job zu haben. Es gab mal Zeiten, da wurde für eine Verkürzung der Arbeitszeiten gekämpft. Da stand aber der Einzelne nicht alleine. Die Gewerkschaften waren Kampforganisation und dies sind sie teils immer noch und die Auseinandersetzungen sind dann jeweils sehr
    heftig=aggressiv. Wenn aber Menschen immer mehr vereinzelt sind, müssen sie sich meist anpassen oder bekommen leicht eine „blutige Nase“ oder fallen raus
    aus dem Prozeß. Die ganzen Menschen, die hier ihre Weisheiten verbreiten, sind selbstständig arbeitend und sind mit diesem Thema nicht befasst.
    Das Aggressivität und Feinseligkeit in immer stärkerem Maße in dieser Welt durch Filme und Spiele angeheizt werden, sieht man an den vielen Attentaten,
    Amokläufen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Natürlich braucht man
    eine starke Kraft etwas zu bewegen, aber muss die Aggression heissen? Mir geht immer wieder Ghandi durch den Kopf…oder Mandela, der ja am Ende, gezeigt hat, dass friedliche Prozesse dazu geführt haben, die Apartheitan-
    hänger zu besiegen. Viele Fragezeichen???

  5. Hmm… jetzt keine wirklich neue Erkenntnis. Früher hieß das einfach Selbstbewusstsein, oder?
    Wenn ich mir meines Selbst bewusst werde, stecke ich automatisch Grenzen: bis hierhin und nicht weiter. Man schaue sich einfach mal kleine Kinder an, die sich ihrer Grenzen und ihres „Selbst“ bewusst werden. Klar ist das oftmals aggressiv – sie lernen ja erst, die richtigen Worte oder Taten zu finden, die das Gegenüber nicht verletzt. Die Kunst besteht aber darin, diese Kraft des Selbst eben genau nicht aggressiv auszuleben. Menschen mit wenig Selbstbewusstsein haben da noch „Lernbedarf“ und die Frustration des nicht „ich selbst sein dürfen“ führt dann zu agressiven oder autoaggressiven Handlungen (eben auch des Immunsystems).
    Vielleicht kam hier einfach die Definition bzw der Definitionsunterschied zwischen Aggression und und Aggressivität durch Herrn Mohr zu kurz…

  6. Mir erklärt das nochmal, wie krank(machend) diese sog. bürgerliche Gesellschaft ist, und warum ich und viele meiner damaligen Freunde sich immer so fühlten, als wären wir im falschen Jahrhundert geboren. Daher versuchen ja auch viele Menschen in „Subkulturen“ wie Rocker, Biker, Hooligans, Neonazies, Türsteherszene usw., ihre natürliche Aggressivität auszuleben, was natürlich nicht die intelligenteste Lösung ist. Als Jugendlicher glaubte ich lange, dass mit mir irgendetwas faul wäre, dass ich als Kind einfach zu viele Abenteuerbücher gelesen hätte, oder so… Bis ich dann während meiner Ausbildung zum Kriminalkommissar lernen musste, das die Zwangsprostitution vom Innenministerium zur ‚gesellschaftlichen Notwendigkeit‘ erklärt wurde und die Polizei trotz aller Gesetze nichts dagegen unternimmt. Dafür gibt es ein Stillhalteabkommen zwischen Türkenmafia und Polizei. Der sexuelle Mißbrauch von Kindern wird sogar von der Polizei direkt organisiert: Deutschland ist wohl das einzige Land, wo es seit Jahrzehnten öffentlich zugängliche sog. ‚Babystrichs‘ gibt. Hier hat der Staat für seine Führungskräfte (Politiker, Richter, Staatsanwälte, leitende Beamte) und für seine braven Untertanen ein Ventil geschaffen, denn irgendwo muss die verpönte, verbotene Aggressivität ja hin. Es ist zum Kotzen, aber leider wahr.
    Erst da habe ich begriffen, dass mein Unbehagen in dieser “ zivilen bürgerlichen Gesellschaft“ eigentlich ganz gesund ist.

  7. Ich habe die Simplonik videos im net schon nicht verstanden. Dort sind auch widersprüche drin, die für mich nicht nachvollziehbar sind. Einmal sagt er, man solle nicht immer mit hunderten von Nahrungsergänzungen, Mittelchen sich behandeln, Mineralieneinfuhr ist nicht nötig, paar minuten später sagt: ohne Mineralien geht gar nichts. Mit dem Agression als gutes kann ich auch nichts anfangen. Wo bleibt dann Emotos Theorie? Wenn am Tisch gebrüllt wird und statt “ bitte tu das jetzt nicht, bin ziemlich müde“ gebrüllt wird und befehle gegeben werden, dann hat das Wasser seine göttliche hexagon form verloren. Lasse ich mich sehr gerne von dem Gegenteil überzeugen, bitte ich sogar darum. Aber ich sehe auch auf seine Linie nichts zum folgen, zum nachmachen. LG Zsuzsa

    • Mein Kommi ist seltsamerweise nicht erschienen, entweder technisches Problem oder Zensur, egal ich urteile nicht und grüble auch nicht darüber nach. Ich bin einfach glücklich… es ist wie es ist 🙂

  8. Mit Charme und Witz kann aus Aggression eine Progression konverteirt werden. Die endokrine Triebfeder funkioniert so auch.

  9. ich hatte kürzlich eine Situation, in der ich meine „Revier“, besser gesagt meine Intimsphäre gegen den Angriff eines jungen Mannes aus der Nachbarschaft, der mein Sohn sein könnte, verteidigen müsste.. Durch deutliche, sanfte, energische Verweisung (wie eine Mutter) mit vollständigem Kontaktabbruch. Sein aggressives Verhalten beim Einfall in mein Haus ( in angetrunkenem Zustand) hat mich derartig erschreckt, dass ich monatelang unter Angst, Übelkeit und Ekelgefühlen litt. Unklarheit besteht in unserer Zeit, welche Reaktion angemessen ist. Meine körperlichen Reaktionen sind eindeutig, sie sagen mir, was ich für mich tun muss, abgrenzen und mich gesund pflegen.
    Gleichzeitig wird dieser Übergriff im Umfeld völlig bagatellisiert, ich als hysterisch bezeichnet, es sei nichts weiter als ein Ausdruck von natürlicher Aggressivität des jungen Mannes im enthemmten Zustand,
    gesellschaftlich völlig akzaptabel. Ich aber sehe mich gezwungen, zu meiner Beruhigung und Verteidung Pfefferspray in erreichbarer Nähe aufzubewahren und bei einem weiteren Überfall, die Polizei wegen Hausfriedensbruch zu alarmieren, falls sie überhaupt erscheint, wonit ich ein großes moralisches Problem habe. Das allein schränkt meine Lebensqualität auf eine weiteres ein.
    Aggressivität als Kraft des Überlebens, als universelles Naturgesetz, wessen „Überleben“ ?
    Der Aggressive zieht weiter und tobt sich bestenfalls woander aus, weiterhin davon überzeugt, dass er über viel gesunde Lebenskraft verfügt (dynamische, zielgerichtet) und höchst lebendig ist im Gegensatz zu mir, ich falle wohl in die Kategorie „graue Maus“, „Nichts“, „Mogelpackung“.
    Ich bin Renterin, weiblich, alleinlebend, also ohne männlichen Schutzgehilfen,
    hochsensitiv und wegen meiner Offenheit und Geduld, leicht angreifbar.

    Ich plädiere dafür, dass jeder Mensch das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit hat. Und dieser Gedanke gesellschaftlich verankert wird, ins
    Bewusstsein dringt.

    Was ich sehe, ist dass Rücksichtlosigkeit und Ellenbogenmentalität, das Recht des Stärkeren sich immer mehr ausbreitet.
    Seit europäischen Männer nicht mehr in Kriege ziehen müssen, wissen sie nicht mehr wohin mit ihrer Kampfeskraft und natürlichen Aggression, da herrscht ein Vakuum, dass sich höchstens noch( natürlich?) im Sport entfalten kann.

    Ich habe den Eindruck, mich vor „tickenden Zeitbomben“ schützen zu müssen.
    Tut endlich was für euch und uns Männer, ist meine Botschaft.
    Vielleicht in Richtung „sanfte Krieger“, wie auch immer.
    Nicht nur in Theorien und Postulaten ( typisch männliche Ratio), sie stiften nur weitere Verwirrung, die Kommentare spiegeln es wider, handelt mit Gefühl, Herz und Hand, werdet friedvoll und aktiv.

  10. Ich bin am üben und es fühlt sich gut an! Tut richtig gut!
    Aber ein Gedanke dazu: Intelligente Menschen können ihr Aggressivität gut mit Worten ausleben, sich mit Worten verteidigen, mit Worten angreifen, ihre Meinung kundtun.
    Andere Menschen wissen sich nicht anders zu helfen, als aggressiv zuzuschlagen, zu zerstören, zu verletzen………. *Denk*

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